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Ringen

Ringen ist ein Raufen nach sportlichen Regeln. Ziel ist es, den Gegner auf beide Schultern zu legen. Gelingt dies nicht, gewinnt derjenige, der die meisten Kampf-
runden für sich entscheidet.

Ringen unterliegt einem strengen Reglement. Schmerzhafte oder den Gegner gefährdende Griffe sind untersagt.

Die charakteristischen Fähigkeiten wie ringkampfspezifische Intelligenz, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Gewandtheit müssen bei Ringern überdurchschnittlich ausgebildet sein und sich gegenseitig ergänzen. Zudem stellt das Ringen hohe Anforderungen an Durchhaltevermögen, Technische
Fertigkeiten, Mut und taktisches Geschick. Dies alles macht das Ringen zu einem schwierigen, aber auch sehr reizvollen Sport.

Kaum eine andere Sportart wirkt so motivierend, mitreißend, erzieherisch und steht einzigartig in seiner Wechselwirkung auf Körperund Geist. Leider bestehen dem
Ringen gegenüber in der Bevölkerung oft Vorurteile, die sich jedoch nicht lange aufrechthalten, wenn man mitdem Ringen näher in Berührung kommt.

Bereits bei den Griechen der Antike wurde unser Sport für die Entwicklung des pädagogischen und kulturellen Bereiches für sehrwertvoll befunden. Ringen war
zentrale Sportart und Erziehungsmittel. So war u.a. Pythagoras, den man heute aus dem Mathematikuntericht in der Schule kennt, ein bekannter Ringkämpfer.

Neben den Männern erobern auch immer mehr Mädchen und Frauen das Ringen und haben sich in Deutschland, wie auch international im Ringen etabliert.

Organisation des Ringens


Beim Ringen unterscheidet man zwischen den beiden Stilarten "Freistil" und "Griechisch- Römischer Stil". Beim griechisch-römischen Stil sind Griffe nur oberhalb der "Gürtellinie", beim Freistilringen vom Scheitel bis zur Sohle erlaubt.
        
Obwohl der Ringkampf eigentlich eine typische Einzelsportart ist, werden auch Mannschaftskämpfe ausgetragen, bei denen dieEinzelergebnisse addiert werden.

Die Ringer sind Mitglieder in Vereinen. und die Vereine gehören den Sportverbänden an. Der RSC Laudenbach ist z.B. Teil des Nordbadischen Ringerverbandes , der wiederum dem Deutschen Ringerbund angehört. Die internationale Vereinigung der Ringer ist die FILA. Überfachlich sind wir dem Badischen Sportbund und mit ihm dem Deutschen Sportbund angeschlossen. 

Regeln beim Ringen

 Ringen unterliegt einem strengen Reglement. Griffe, die den Gegner gefährden können oder absichtlich Schmerzen bereiten, sind verboten.

Beim Ringen ist es einfacher, den Gegner zu blockieren, statt selber aktive Aktionen durchzuführen. Der internationale Ringerverband FILA
versucht dem entgegenzuwirken, indem er die Regeln ab und zu ändert, um den aktiven Ringsport auf der Matte zu fördern.
          
Für die Einhaltung der Regeln zeichnet sich der Kampfleiter verantwortlich.

Die deutschen Kampfleiter haben übrigens einen weltweit guten Ruf.

Kleidung

  

 
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