Logo_RGB_pos

Liebe Laudenbacher Bürger,

die traditionelle Sportart Ringen gehört in den Köpfen der Menschen zu Olympia, wie nur wenige andere Sportarten. Leider sieht dies die 15- köpfige IOC Exekutive nicht so. Tragisch für das Ringen ist dabei, dass kein Vertreter des Ringens bzw. kein Vertreter der starken Ringernationen der IOC Exekutive angehören, im Gegensatz dazu Fechten und moderner Fünfkampf mit mehreren Stimmen in der Exekutive stimmberechtigt sind.

 

Ringen soll für Sportarten Platz machen, die kommerziell besser zu vermarkten sind und Sportarten, deren oft betuchte Unterstützer viel Lobbyarbeit im Hintergrund betreiben. Zugegebener Maßen ist Ringen für Menschen, die das Wesen des Ringens nicht kennen, nicht einfach zu verstehen. Aber ist es oberstes Ziel für einen Sport, einfach zu sein? Menschen, die näher mit dem Ringen in Kontakt kommen, wissen um die Vorzüge dieses interessanten Sports.

Ringen hat noch die kleine Chance, dass sich die Vollversammlung des IOC im September über die Empfehlung der Exekutive hinwegsetzt und Ringen wieder ins olympische Programm aufnimmt. Zur Unterstützung des Anliegens der Ringer gibt es auch in Deutschland eine Unterschriftenaktion. Bitte unterstützen Sie durch Ihre Unterschrift die Aktion „Ringen-um-Olympia“ und setzen Sie zumindest in dieser Sache ein Zeichen gegen Kommerz und Lobbyismus!

Unterschriftsmappen liegen in Geschäften in Laudenbach, unter anderem bei Schreibwaren Winkels und im Lebensmittelmarkt Nah und Gut, aus.

Was ist seit dem 12.02.2013, der Bekanntgabe der IOCV Exekutive, bisher passiert:

Protest:

Große Unterstützung erfährt Ringen, das immerhin in 177 Ländern betrieben wird, derzeit aus der Politik. Die verfeindeten USA und Iran streiten Hand in Hand für den Verbleib des Ringens bei Olympia. Putin unterstützt engagiert das Anliegen der Ringer. Dreiunddreißig amerikanische Senatoren fordern den Verbleib des Ringens bei Olympia. Die Bundesregierung fordert Herrn Bach, den IOC- Vizepräsidenten und DOSB- Präsidenten auf, die Sache der Ringer zu unterstützen. Unser Bundestagsabgeordneter K.A. Lamers war einer der ersten, der sich offen zum Ringen bei Olympia bekannte. Viele Bundesländer stellen sich offen hinter das Ringen. Die Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees spricht sich klar für einen Verbleib des Ringens aus und geht damit auf Konfrontation zur IOC Exekutive. Eine japanische Ringerin ist Leitfigur der Bewerbung Japans um die Olympischen Spiele 2020. Die Türkei, ebenfalls Bewerber um die Olympischen Spiele 2020, kann sich die Olympischen Spiele in ihrem Land ohne Ringen nicht vorstellen. Eine weltweit durchgeführte Unterschriftenaktion für den Verbleib des Ringens ist angelaufen. Dazu kommen Petitionen im Internet – anbei der Link zur Aktion des Deutschen Ringerbundes - http://www.change.org/de/Petitionen/deutscher-olympischer-sportbund-votum-gegen-den-ausschluss-des-ringens-von-den-olympischen-disziplinen-2.

Es gibt weltweit sehr viele Aktionen. Die Presse und die Medien stehen eindeutig zum Ringen und verurteilen die willkürliche Entscheidung der IOC Exekutive. Umfragen zufolge wollen in Deutschland ca.70% der Menschen Ringen weiterhin bei Olympia behalten. Lediglich 10-15 Prozent würden auf Ringen bei Olympia verzichten. Viele andere Sportarten unterstützen die Ringer, so z.B. der Badische Fußballverband, der bei der Unterschriftenaktion hilft. Die weltweite Ringerfamilie steht über politische Grenzen hinweg fest zusammen.

Veränderungen:

Die Ringer verharren aber nicht nur im Protest. So löste N. Lalovic den FILA Präsidenten Martinetti an der Spitze des Internationalen Ringerverbands ab. Es gibt eine Reihe von Änderungsvorschlägen, die mit Nachdruck verfolgt werden. Selbst das althergebrachte Ringeroutfit steht auf dem Prüfstand. Ringen will moderner werden, ohne dabei seine Identität zu verlieren. Dabei sollen auch Berater von außerhalb helfen. Es ist eine große Kampagne angelaufen. In Deutschland unter dem Namen „Ringen-um-Olympia“ und international unter „Save olympic wrestling".