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Region. Die Vorrunde wird am Wochenende bei den Ringern abgeschlossen. In der Regionalliga hat Spitzenreiter KSV Taisersdorf die besten Chancen zur inoffiziellen "Halbzeitmeisterschaft", ist aber bei Nendingens Reserve gefordert. In Lauerstellung liegen der KSV Ispringen und der SRC Viernheim, die beide keine leichten Aufgaben haben. Ispringen musse bei der RG Waldkirch/Kollnau antreten, während Viernheim am Samstag Heimvorteil gegen die Reserve des Erstligisten TuS Adelhausen hat.

Großkampfstimmung dürfte am Samstag in der Laudenbacher Bergstraßenhalle herrschen, wenn der RSC um 20 Uhr den aktuellen Tabellenführer der Oberliga, ASV Ladenburg, zu Gast hat. Durch den 12:23-Patzer zuletzt beim KSV Kirrlach mussten die Laudenbacher die Spitzenposition an Ladenburg abgeben. Diese will man mit Heimvorteil wieder zurückerobern, dazu muss der RSC aber die bestmögliche Aufstellung auf die Matte bringen.

 

 

"Selbstverständlich erwarten wir einen heißen Tanz", sagt RSC-Trainer Markus Simon. "Vor allem ist uns bewusst, dass uns gerade die beiden 66-kg-Athleten der Ladenburger nicht liegen. Hier sind wir in erster Linie auf Schadensbegrenzung aus. Wir wissen allerdings ebenso um unsere Stärken und hoffen, alle angeschlagenen Ringer am Samstag auf die Matte schicken zu können. Zudem bleibt abzuwarten, ob der ASV in Bestbesetzung antritt."

Ladenburgs Ringerchef Herbert Maier erwartet in Laudenbach wiederum "einen starken Gegner, der seine Schlappe in Kirrlach wieder wettmachen will". Maier sieht seine Mannschaft in der Bergstraßenhalle "nur als Außenseiter", geht aber von einem "knappen Ergebnis" aus. Die Ladenburger hoffen, dass sie wieder komplett antreten können, nachdem zuletzt verletzungsbedingt die Leistungsträger Stanislaw Surdyka und Enis Ferchichi fehlten. Von den Verfolgern ist die RKG Reilingen/Hockenheim bei der SVG Nieder-Liebersbach ebenso gefordert wie der KSV Kirrlach am Sonntag bei Weingartens Reserve im Vorkampf der Weingartener Bundesligabegegnung gegen Schriesheim um 17 Uhr.

Leichter hat es bereits heute Abend die RSL Sandhofen/Lampertheim beim AC Ziegelhausen. Das "Kellerkind" SV 98 Brötzingen hat am Wochenende gleich zweimal die Chance, die "rote Laterne" abzugeben, denn die Staffel von Altmeister Eckhard Knodel kämpft am Samstag gegen den KSV Berghausen und am Sonntag in einem Nachholkampf gegen den AC Ziegelhausen jeweils in eigener Halle.

Auch in der Verbandsliga geht es an der Spitze knapp zu. Auf Platz eins schielt am Samstag um 17.30 Uhr die Reserve des KSV Schriesheim, die mit einem Heimerfolg den seitherigen Rangersten RSC Schönau stürzen will. Auf einen doppelten Punktgewinn hofft der KSV Hemsbach, der am Samstag um 18 Uhr bei der Reserve des SRC Viernheim antreten muss. Wenig Chancen dürfte die Reserve des RSC Laudenbach um 18.30 Uhr trotz Heimvorteil gegen den KSV Östringen haben. Um die Tabellenführung der Landesliga kämpft der KSV Sulzbach am Samstag, 20 Uhr, mit Heimvorteil gegen den bislang verlustpunktfreien KSV Wiesental.

PW

Artikel aus den Weinheimer Nachrichten vom: 25.10.2013