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Am späten Freitagabend (25.11.) musste der RSC Laudenbach in Ziegelhausen antreten. Leider mussten die Schützlinge von Trainer Marco Bechtel auf gleich vier Ringer verzichten, trotzdem schlug sich die Bergsträßer Ringerstaffel beachtlich und zeigte schöne Kämpfe. 

Nach einer etwas schwierigen Anreise, die zweite Mannschaft kam gerade mal 10 min. vor Wiegebeginn in Ziegelhausen an, zeigten die Ringer der Laudenbacher Reserve ihre Stärke und gewannen überlegen mit 12:23.

Für Siege sorgten: Cedric Kriz; Torben Zeitz; Luka Christmann; Niels Helling und Patric Horneff; weitere Punkte erkämpften sich Felix Losmann und Lukas Schmitt. Nicht besetzen konnte Laudenbach die Schwergewichtsklasse.

Die erste Mannschaft unterlag stark ersatzgeschwächt mit 23:15

Es begann viel versprechend für Laudenbach, Frank Losmann 55kg (Gr) gewann eindrucksvoll gegen Daniel Layer mit 0:4

Einen schweren Stand gegen den 20kg schwereren Ludwig Schneider hatte Marco Bechtel in der Gewichtsklasse bis 120 kg (Fr). Schneider rang sehr defensiv und konnte dank seiner körperlichen Überlegenheit Marco in die Zone schieben. Trotzdem gelang Marco noch ein Rundengewinn zum 3:1

Für den eine Klasse höher ringenden Florian Losmann startete in der Klasse bis 60kg (Fr) diesmal Marvin Schmidt, der alle Runden überhöht an Ahmad Ali Zabihi abgeben musste; 4:0

Ebenfalls geschlagen geben musste sich Achim Krieger 96kg (Gr) gegen den starken Alexander Flachs 3:0

In der Gewichtsklasse bis  66kg (Gr) musste Lukas Schmitt die Überlegenheit von Steffen Layer trotz beherzter Gegenwehr anerkennen; 4:0

Für den erkrankten Uwe Krieger marschierte unter großem Jubel das Laudenbacher Urgestein Stefan Schmitt 84kg (Fr) auf die Matte. Leider musste Stefan schon in der ersten Runde gegen Michael Breitenreicher auf beide Schultern; 4:0

Dann konnten auch die mitgereisten Laudenbacher Fans wieder jubeln. Florian Losmann, der in die Klasse bis 66kg (Fr) für den verhinderten Kadir Calikan aufgerückt war, gewann hoch überlegen mit 0:4

Weiter ging es mit Sven Rauch 84kg (Gr) und auch er konnte sich mit drei gewonnenen Runden gegen den Ziegelhausener Trainer Nico Ihrke durchsetzen.

Für den verhinderten Adam Piela stand der Sohn von Stefan Schmitt, Tobias Schmitt in der Klasse bis 74kg (Fr) in der ersten Garnitur, konnte aber nichts gegen Maximilian Stadler ausrichten und verlor 4:0

Im letzten Kampf des Abends dann noch mal ein Sieg für Laudenbach. Jannik Schmitt 74kg (Gr) schlug nach erster verlorener Runde den Ziegelhausener Altmeister Pawel Zargorski nach toller kämpferischer Leistung noch sensationell mit 1:3   

Am kommenden Samstag (03.12.) trifft der RSC in der heimischen Bergstraßenhalle in Laudenbach auf die Ringerzehn aus Ispringen. Kampfbeginn ist um 20.00 Uhr.

Der Kampfabend verspricht, sehr spannend und interessant zu werden, was ein Auszug aus der Pforzheimer Zeitung verdeutlicht:

KSV Ispringen: Zum Topfavoriten gestempelt Oberligist hat sich mit ehemaligen Bundesliga- Ringern bestens verstärkt. Zu mehr als Platz drei hat es für den KSV Ispringen in der letzten Oberliga-Saison nicht gereicht. Am geplanten Aufstieg in die Regionalliga wird aber nach wie vor mit Hochdruck gearbeitet. Um zu erahnen, was die Ispringer in dieser Runde sportlich vorhaben, genügt allein schon ein scharfer Blick auf die vielversprechenden Neuzugänge. Unter anderem hat der KSV mit Olympia-Teilnehmer Olaf Brandt (Thalheim) und Bülent Dagdemir (Berlin) zwei ehemalige Bundesliga-Ringer an Land gezogen. Hinzu kommen neben den Brötzingern Ruslan Assakalow und David Wagner auch Verstärkungen aus der nordbadischen Umgebung. Dem neuen Ispringer Trainer Özgür Topcu ist es sogar gelungen, seinen jüngeren Bruder Deniz vom Regionalligisten Ketsch loszueisen. Jens Pflüger und Schwergewichtler Ercan Yildirim wechselten aus Reilingen an den Winterrain. Im KSV-Kader stehen mit Zaid Dilyaver und Islyam Gyulhan außerdem zwei bulgarische Junioren, die bei Welt- beziehungsweise Europameisterschaften bereits Medaillen geholt haben. „Wir sind von vielen unserer Konkurrenten zum Topfavoriten gestempelt worden. Meisterschaft und Aufstieg sind aber kein Muss“, bemüht sich KSV-Vorstand und Mäzen Werner Koch so gut es geht, den Ball flach zu halten. Weil Sandhofen/Lampertheim sein Team freiwillig zurückgezogen hat, hätte der KSV Ispringen eigentlich schon in dieser Runde als Regionalligist starten können. „Wir wollten aber kein Nachrücker sein, sondern den Aufstieg auf sportlichem Weg schaffen“, betont Özgür Topcu, der die Verantwortung für die Mannschaft zur neuen Runde von Vasilij Zeiher (Co-Trainer) übernommen hat. Dass der Titelkampf trotz des aufgerüsteten Kaders kein Spaziergang wird, ist dem ehemaligen Kirrlacher Bundesliga-Ringer klar. „Die RKG Reilingen/Hockenheim und Regionalliga-Absteiger Laudenbach sind genauso stark wie wir“, weiß Topcu, der nur noch im Notfall selber auf die Matte gehen will. Dazu besteht zunächst auch überhaupt kein Anlass, zumal die Ispringer fast alle Gewichtsklassen von 55 bis 120 Kilo doppelt besetzt haben und keinen einzigen Abgang melden. Das gut gefüllte Reservoir an Ringern kommt auch der zweiten Mannschaft in der Landesliga zugute, in der sich vor allem junge Talente für höhere Aufgaben empfehlen sollen. „Wer Meister werden will, muss Patzer vermeiden. In jedem Kampf ist daher volle Konzentration angesagt“, fordert Özgür Topcu von seinen Ispringer Griffkünstlern und setzt vor allem auf den Teamgeist: „Der Rest kommt dann von ganz allein.“

Zum finalen Kampf um die Meisterschaft in der Landesliga Gruppe 1 kommt es zudem für das Laudenbach Reserverteam gegen den KSV Ispringen II. Kampfbeginn ist um 18.30 Uhr. Der Gewinner dieses Kampfes dürfte sicher Meister werden und zum Aufstiegskampf gegen den Meister der Gruppe zwei, wahrscheinlich Viernheim, um den Aufstieg in die Verbandsliga antreten.