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Der Name des langjährigen Ehrensportwarts Karl Beck ist mit dem Ringersport am Ort und den dabei erzielten Erfolgen untrennbar verbunden. In Würdigung seiner großen Verdienste wurde er am 12. Oktober 1980 gemeinsam mit Ludwig Pfleger als erster Bürger mit der seinerzeit vom Gemeinderat neu geschaffenen Verdienstnadel der Gemeinde ausgezeichnet.

Über 60 Jahre war Beck in den verschiedensten Funktionen in seinem RSC, dessen Geschichte er entscheidend mitgeschrieben hat und in weiten Phasen sogar sportlich personifizierte, tätig. Als Jugendtrainer, Trainer und Sportwart hatte er gerade in der schwierigen Aufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg hervorragende Ringer entdeckt und gefördert. Sein größter Erfolg war im Jahr 1959 der Aufstieg der ersten Mannschaft in die Oberliga, seinerzeit die höchste bundesdeutsche Ringerklasse überhaupt. Dieser Erfolg war Ausfluss einer konsequenten Aufbauarbeit über Schüler und Jugend mit überaus talentierten Ringern, die er meist selbst warb und die auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene Erfolge verbuchten. Unter den erfolgreichen Sportlern waren auch seine Söhne Hans und Karl, die sich nach ihrer aktiven Laufbahn ebenfalls dem Ringersport verschrieben haben. So trat Karl Beck im RSC in die Fußstapfen seines „Ringervaters“, der anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des RSC im Jahr 1983 die höchste Auszeichnung des Deutschen Ringerbundes, die Goldene Ehrennadel, erhielt. Über Jahrzehnte wurde er in beispielhafter Weise von seiner Ehefrau Frieda unterstützt, die zusätzlich für stets saubere Sportbekleidung sorgte. Karl Beck ver-starb 1987 im Alter von 77 Jahren.