Die Geschichte des RSC Laudenbach ist über Jahrzehnte mit dem Namen August Hildenbrand verbunden. Als Zehnjähriger trat er im Gründungsjahr dem Verein bei; später sollte er sowohl sportlich als auch in der Vereinsführung Akzente setzen. In den Anfangsjahren des zweitältesten Sportvereins am Ort war Hildenbrand als Schüler im Ringen und Pyramidenbau aktiv. Gerade im Ringen hatte er als Schüler, Jugendlicher und Aktiver zahlreiche Meisterschaften erkämpft. Seinen größten sportlichen Erfolg verbuchte er 1938 beim Deutschen Turnfest in Breslau, als er im Schwergewicht den vierten Platz belegte und als Anerkennung eine goldene Ta-schenuhr erhielt. Sie blieb immer sein besonderer Stolz. Die Ringermannschaft konnte über Jahrzehnte auf August Hildenbrand bauen, der erst als 54-Jähriger endgültig Abschied von der Matte nahm.

August Hildenbrand übernahm bereits in jungen Jahren 1922 die Führung seines Vereins und hatte dieses Amt im Anschluss 30 Jahre inne. Auch nach seinem Ab-schied und seiner Ernennung zum Ehrenvorsitzenden blieb er engagierter RSC’ler und war immer mit Rat und Tat zur Stelle, wenn es galt, den Verein in irgendeiner Form zu unterstützen. Er repräsentierte und verkörperte in seiner Funktion als Eh-renvorsitzender über Jahrzehnte seinen Ring- und Stemmclub. Hildenbrand verstarb 1991 im Alter von 93 Jahren.